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Nintendo 64: Release, technische Daten und Geschichte der Kult-Konsole

Alles Wichtige zur Nintendo 64: Wann sie in Japan, Nordamerika und Europa erschien, welche technischen Besonderheiten sie hatte und warum sie bis heute als Meilenstein gilt.

Nintendo 64: Release, technische Daten und Geschichte der Kult-Konsole

Die Nintendo 64 kam am 23. Juni 1996 zuerst in Japan auf den Markt, gefolgt von Nordamerika am 29. September 1996 und schließlich Europa sowie Australien am 1. März 1997. Damit beantwortet sich die Frage, wann die Nintendo 64 raus kam, nicht mit einem einzigen Datum, sondern mit drei unterschiedlichen Terminen je nach Region. Wer nach „Nintendo 46“ oder „Nitendo 64“ sucht, meint in der Regel dieselbe Konsole – dazu später mehr. Dieser Artikel ordnet Release, Technik und Geschichte der Kult-Konsole von Nintendo kompakt ein.

Was ist die Nintendo 64?

Die Nintendo 64, oft auch als N64 abgekürzt, ist die dritte große Heimkonsole von Nintendo und der direkte Nachfolger des Super Nintendo Entertainment System. Sie gehört zur fünften Konsolengeneration und stand damit in direkter Konkurrenz zu Sonys PlayStation und dem Sega Saturn. Ein bemerkenswertes Detail aus heutiger Sicht: Die Nintendo 64 war die letzte große Heimkonsole des Unternehmens, die primär auf Modulkassetten statt auf optische Datenträger setzte – erst mit der Nintendo Switch im Jahr 2017 kehrte Nintendo zu einem vergleichbaren Cartridge-Prinzip zurück.

Wann kam die Nintendo 64 raus? Die Releasedaten nach Region

Die zentrale Antwort auf die Suchanfrage lässt sich klar nach Region aufschlüsseln. Japan war der erste Markt, in dem die Konsole erhältlich war, gefolgt von Nordamerika rund drei Monate später. Der europäische und australische Markt musste deutlich länger warten – hier vergingen fast neun Monate zwischen dem japanischen Start und der Veröffentlichung.

Region Release-Datum
Japan 23. Juni 1996
Nordamerika 29. September 1996
Europa & Australien 1. März 1997

Zum Marktstart standen den Spielern nur wenige Titel zur Verfügung. In Japan gehörten Super Mario 64, Pilotwings 64 sowie zusätzlich Saikyō Habu Shōgi zum Launch-Lineup. In Nordamerika und Europa waren es vor allem Super Mario 64 und Pilotwings 64, die als Startspiele die Leistungsfähigkeit der neuen Hardware demonstrieren sollten.

Für den europäischen Markt kursieren in einzelnen Quellen leicht abweichende, länderspezifische Termine – so wird für Frankreich mancherorts ein späterer Starttermin im Herbst 1997 genannt. Der allgemein anerkannte und mehrfach bestätigte EU- und Australien-Starttermin bleibt jedoch der 1. März 1997.

Technische Daten und Besonderheiten

Die technische Basis der Nintendo 64 entstand nicht im Alleingang, sondern in Zusammenarbeit mit Silicon Graphics (SGI), einem damals für leistungsstarke Grafik-Workstations bekannten Unternehmen. Diese Kooperation war ungewöhnlich für die Spielekonsolen-Branche der 1990er Jahre und verschaffte der N64 ihren Ruf als grafisch fortschrittliche Maschine ihrer Generation.

Zum Marktstart in Nordamerika lag der Verkaufspreis der Konsole bei 199,99 US-Dollar. Dieser Preis positionierte die Nintendo 64 im direkten Wettbewerbsumfeld zu anderen Konsolen der fünften Generation und war Teil der Strategie, mit einem attraktiven Einstiegspreis möglichst schnell eine breite Nutzerbasis aufzubauen.

Genaue Angaben zu weiteren Spezifikationen wie Prozessorleistung oder Arbeitsspeicher variieren je nach Quelle teils erheblich, weshalb an dieser Stelle bewusst auf ungesicherte Detailwerte verzichtet wird. Wer sich für die reine Hardware-Architektur interessiert, findet vertiefende technische Übersichten etwa im N64-Wiki.

Entwicklungsgeschichte: Von „Project Reality“ zu „Ultra 64“

Bevor die Konsole ihren finalen Namen erhielt, lief das Projekt intern unter dem Codenamen „Project: Reality“. Die Entwicklung begann bereits im April 1993, wiederum in enger Zusammenarbeit mit Silicon Graphics. Ziel war es, eine Heimkonsole zu schaffen, die 3D-Grafik in einer bis dahin auf dem Konsolenmarkt kaum erreichten Qualität darstellen konnte.

Interessant ist ein Zwischenschritt in der Namensfindung: Vor dem endgültigen Namen „Nintendo 64“ war zeitweise der Arbeitstitel „Ultra 64“ im Gespräch. Ein Hinweis darauf findet sich in einem Copyright-Eintrag, der in Verbindung mit dem Publisher Midway Games steht und den Namen „Ultra 64“ nutzt. Letztlich entschied sich Nintendo für die Bezeichnung „Nintendo 64“, die direkt auf die 64-Bit-Architektur der Konsole verweist – ein Name, der bis heute plakativ und leicht wiedererkennbar geblieben ist.

Verkaufszahlen und Vermächtnis der Nintendo 64

Weltweit wurden von der Nintendo 64 rund 32,93 Millionen Einheiten verkauft. Diese Zahl gilt als vielfach belegter Näherungswert; einzelne Quellen können je nach Erhebungszeitpunkt leicht abweichen. Damit zählt die N64 zwar nicht zu den meistverkauften Konsolen ihrer Generation, hat sich aber durch prägende Exklusivtitel wie Super Mario 64, The Legend of Zelda: Ocarina of Time oder GoldenEye 007 dauerhaft im kulturellen Gedächtnis vieler Spieler verankert.

Eine wenig bekannte regionale Besonderheit betrifft Südkorea: Dort wurde die Konsole nicht unter dem Namen Nintendo 64 vertrieben, sondern als Comboy 64. Zusätzlich übernahm nicht Nintendo selbst den Vertrieb, sondern das Unternehmen Hyundai – ein Modell, das damals für ausländische Konsolen auf dem südkoreanischen Markt nicht unüblich war.

Auch Jahrzehnte nach ihrem Release bleibt die Nintendo 64 relevant: als Sammlerstück, als Grundlage für Retro-Communities und als Referenzpunkt, wenn es um den Übergang von 2D- zu 3D-Spieldesign in der Videospielgeschichte geht. Weitere Hintergründe zur Modellreihe und einzelnen Varianten liefert etwa die Konsolen-Übersicht der Video Game Console Library.

Warum sucht man nach „Nintendo 46“ oder „Nitendo 64“? Häufige Schreibweisen erklärt

Suchanfragen wie „Nintendo 46“, „Nitendo 64“, „nintendo64“ oder schlicht „64 Nintendo“ tauchen regelmäßig auf und beziehen sich fast immer auf dieselbe Konsole: die Nintendo 64. Es handelt sich dabei um klassische Tippfehler oder Zahlendreher, die beim schnellen Eintippen in Suchmaschinen entstehen – „46“ statt „64“ ist ein typischer Zahlendreher, „Nitendo“ ein einfacher Buchstabendreher im Markennamen.

Unabhängig von der Schreibweise bleiben die zentralen Fakten identisch: Die Konsole erschien am 23. Juni 1996 in Japan, am 29. September 1996 in Nordamerika und am 1. März 1997 in Europa sowie Australien. Wer also nach einer dieser Varianten gesucht hat, findet mit den oben genannten Release-Terminen und technischen Hintergründen die passende Antwort.

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